Bühlertalkonzeption

Entstehung

Der Zweckverband Bühlertal-Wasserversorgung verfügt über 12 Quellfassungen, deren Rohwässer im Wasserwerk Heilberg aufbereitet werden. Seit 2005 ist die NOW im Rahmen einer Technischen Betriebsführung mit der Instandhaltung der Quellen und dem Betrieb des Wasserwerks beauftragt. Da die Klagen der Verbraucher über die unterschiedlichen und zum Teil recht hohen Wasserhärten im Verbandsgebiet des Zweckverbands zunahmen (im Mittel liegt die Wasserhärte der Quellen bei 24,5 °dH), entschieden sich der Zweckverband und die NOW im Jahr 2007 dazu, eine gemeinsame Versorgungskonzeption zu realisieren. Ziel war es, den Bürgern in den drei Mitgliedsgemeinden des Zweckverbands (Obersontheim, Bühlertann und Bühlerzell) einheitlich weicheres Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.

Realisierung

Seit der technischen Umsetzung der Maßnahme erhält der Zweckverband Bühlertal-Wasserversorgung über drei Abnahmestellen von der NOW weicheres Wasser, das er an seine drei Mitgliedsgemeinden weiterleitet. Zu diesem Zweck wurden vom Zweckverband neue Reinwasserleitungen verlegt, wodurch sich die Versorgungssicherheit  erhöhte. Die Wasserhärte im Versorgungsbereich der Bühlertal-Wasserversorgung beträgt seither einheitlich 14 °dH.

Das harte Wasser aus den Quellen wird weiterhin genutzt und im Wasserwerk Heilberg aufbereitet. Doch nach der Aufbereitung wird das harte Wasser nun über eine neue, rund 6,7 km lange Hartwasserleitung ins NOW-Fernwassernetz eingespeist, wo es mit weicherem Wasser von der Landeswasserversorgung (12,5 °dH) vermischt und anschließend im NOW-Verbandsgebiet verteilt wird.